KITESURFEN auf martinique

die insel über dem winde

Martinique befindet sich zwischen dem karibischen Meer und dem Atlantischen Ozean ca. 440 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Die Insel gehört zu den kleinen Antillen, ist politisch jedoch ein Überseedépartement Frankreichs und somit auch Teil der Europäischen Union. Man kann also wie gewohnt den abendlichen Cocktail ganz einfach mit dem Euro bezahlen. Fürs Telefonieren wurden vielerorts öffentliche Kartenfernsprecher aufgestellt. Dabei sollte man natürlich an die Zeitverschiebung von vier bis fünf Stunden nach Europa einberechnen (je nachdem, ob Sommer- oder Winterzeit ist).

Die Muttersprache Martinique-Kreolisch sprechen nur noch wenige Einheimische, die meisten verständigen sich auf Französisch. Daher sind Grundkenntnisse in Französisch empfehlenswert. In den Bars und Restaurants kann man allerdings ohne Probleme seine Bestellung auf Englisch aufgeben.

Wenn man nach Martinique fährt, erkennt man sofort, dass die Insel vulkanischen Ursprunges ist. Der im Norden liegende Montagne Peleé ragt knapp 1400 Meter in die Höhe und an seinen Hängen wächst eine Vielzahl exotischer Pflanzen. „Blumeninsel“ tauften die Ureinwohner das Eiland und das zu Recht. Dank der hohen Feuchtigkeit und des nährstoffreichen Vulkanbodens entfaltet sich hier eine unvergleichlich üppige Vegetation. Insgesamt ist die Insel besonders im Norden durch Flüsse, Wasserfälle und mächtige Regenwälder geprägt, wo hingegen der Süden mit malerische Buchten und traumhaften Sandstränden aufwarten kann.

Das Klima auf Martinique ist tropisch. Sowohl die Wasser- als auch die Lufttemperaturen verändern sich das Jahr über kaum und liegen bei ca. 28°C. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober. Von November bis Ende Juni weht ein warmer verlässlicher Passatwind aus Nordost, ab März aus Südost. Die beste Reisezeit zum Kitesurfen ist von Dezember bis Mitte April.

Massentourismus und riesige Hotelanlagen sucht man hier vergebens. Wer hierherkommt, findet ein wunderschönes, naturbelassenes Fleckchen Erde vor. Am besten leiht man sich einen Mietwagen und macht so viele Stopps wie nur möglich, um die vielen unterschiedlichen Eindrücke von der Insel zu erfassen.

Ein wenig Frankreich-Flair kommt auf der Insel schon manchmal durch, allerdings ist es ratsam, bei den örtlichen Lebenshaltungskosten immer einen kleinen Obolus einzuplanen, da der Großteil der angebotenen Ware importiert werden muss. Frisch gepresste Fruchtsäfte sind sehr begehrt und werden fast an jeder Ecke preiswert angeboten.

martinique bietet auch bei flaute urlaubsfeeling vom feinsten

Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich und heißen alle Reisende herzlich willkommen. Und auch die Insel hält für jeden Urlaubstypen das entsprechende Urlaubsangebot parat. Falls man durch eine Flaute dazu gezwungen wird, die Kite-Bar aus der Hand zu legen, sollte man diese Chance wahrnehmen und Martinique aus einer neuen Perspektive erleben:
Mit dem Mietwagen kann man nach Lust und Laune die Insel befahren und sich von der üppigen Flora, die im Norden dank des fruchtbaren Vulkanbodens prächtig gedeiht, beeindrucken lassen.

Ein Abstecher zu einer Zuckerrohrplantage oder einer Rumbrennerei mit anschließender Verkostung bringt einem die Kultur Martiniques näher und bietet auch für den Gaumen ein Erlebnis. Die alten, blumigen Rumsorten der Insel zählen zu den vorzüglichsten der Welt. Wenn man trotz fehlenden Windes das Wasser nicht verlassen möchte, kann man bei einem Trip zusammen mit Delfinen schwimmen oder man erkundet beim SUP die Mangrovenwälder, die sich bis ins Wasser erstecken. 

In der nahegelegenen Altstadt in Le Vauclin gibt es neben der Kirche Saint-Baptiste aus dem Jahre 1977 noch die Rue de l’Abbé Brack, eine Straße mit vielen Malereien des Künstlers Christophe Mert. Ein Abstecher zum kleinen Hafen, bei dem fangfrischer Fisch angeboten wird und  täglich ein Obst- und Gemüsemarkt stattfindet, bietet eine gute Gelegenheit, die Gastronomie und regionalen Produkte besser kennenzulernen.

SPOT-EMPFEHLUNG ZUM KITEN AUF martinique

Lässt man den palmengesäumten Strand hinter sich und watet in das seichte, türkisfarbene Wasser der Lagune, findet man den perfekten Ort zum Kiten. Ruhiges und gekabbeltes Meerwasser wechseln sich ab, und kräftige, warme Winde sowie badewannengleiche Wassertemperaturen sorgen für ein zufriedenes Lächeln. Anfänger finden durch den großen Stehbereich mit hüfttiefem Wasser optimale Voraussetzungen um das Kitesurfen zu erlernen. Viele Aufsteiger und Könner nutzen die Bedingungen, um ihre Sprungtechnik zu verbessern.

fazit: martinique hat für jeden das, wonach er sucht

Auf Martinique ist man politisch gesehen zwar noch in Frankreich, doch die Insel hat definitiv Karibikcharakter. Wenn man in seinem Urlaub von Kokosnusspalmen beschattet im feinen Sand sitzen und abschalten will, aber gleichzeitig den Adrenalinrausch durchs Kiten nicht vermissen mag, sollte man der Insel über dem Winde definitiv einen Besuch abstatten. Die vielen alternativen Angebote machen die Insel auch für Nicht-Kiter interessant, wodurch Martinique die perfekte Mischung zwischen Relaxen und Herzklopfen bietet.

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